

Global (139 areas) ist nicht die größere Version von Global (120 areas). Die beiden globalen eSIMs von co:sim teilen 112 Gebiete, aber fünf stehen nur auf der 120er-Liste und fünfzehn nur auf der 139er-Liste. Die höhere Zahl im Namen enthält die kleinere also nicht. Vietnam und Kambodscha gibt es nur bei 139, Mauritius, Armenien und Guam nur bei 120.
Die Zahl im Tarifnamen ist die eigene "areas"-Angabe des Anbieters und muss nicht der Zahl der Einträge auf der Abdeckungsliste entsprechen. Lies die Liste, nicht das Etikett. Unten stehen die genauen Unterschiede, die beiden Tarifleitern und die ehrliche Frage, ob überhaupt einer der Tarife besser ist als das Roaming, das du schon bezahlst.
Jedes globale Paket entsteht aus einem eigenen Satz von Vorleistungsverträgen. Läuft einer davon für einen Markt aus oder wurde er nie geschlossen, verschwindet dieses Gebiet von einer Liste und bleibt auf der anderen. Das Ergebnis sind zwei sich überlappende Produkte, nicht zwei Größen desselben Produkts.
Der Preis legt das Gegenteil nahe, und genau deshalb unterschätzen viele diesen Punkt. Der breitere Tarif ist der teurere, also nimmt man an, er könne alles, was der günstigere kann, und mehr. Bei der Abdeckung stimmt das nicht.

| Nur bei Global (120 areas) | Nur bei Global (139 areas) |
|---|---|
| Armenien, Zentralafrikanische Republik, Guam, Guinea-Bissau, Mauritius | Åland, Bahrain, Bangladesch, Brunei, Burkina Faso, Kambodscha, Georgien, Guadeloupe, Isle of Man, Jersey, Martinique, Réunion, Saint-Barthélemy, Saint-Martin, Vietnam |
Durch die rechte Spalte laufen drei Muster. Erstens Südost- und Südasien: Vietnam, Kambodscha, Brunei und Bangladesch stehen nur bei 139 — ausgerechnet dort, wo eine Langstreckenreise den Griff zum globalen Tarif auslöst. Zweitens Golf und Kaukasus: Bahrain und Georgien. Drittens Inseln und Außengebiete, die Reisende gedanklich beim Mutterland mitzählen: Guadeloupe, Martinique, Réunion, Saint-Barthélemy und Saint-Martin neben Frankreich, Isle of Man und Jersey neben dem Vereinigten Königreich, Åland neben Finnland.
Die linke Spalte ist kürzer, aber nicht belanglos. Mauritius ist ein gängiges Fernreiseziel, Guam ein häufiger Pazifik-Stopover, und Armenien liegt auf vielen Kaukasus-Routen. Für diese drei ist von den beiden Tarifen der 120er derjenige, der funktioniert.
Dann ist Global (139 areas) die globale Option, denn keines dieser vier Gebiete steht auf der 120er-Abdeckungsliste. Liegt der Schwerpunkt der Reise in der Region und nicht wirklich weltweit, vergleiche zuerst ein Regionalpaket: Ein globaler Tarif rechnet sich über Kontinente hinweg, und ein Südostasien-Paket kostet für dieselbe Strecke meist weniger pro Gigabyte.
Dann ist Global (120 areas) der Tarif, der dich von beiden abdeckt. Das ist der Fall, der den Reflex "lieber das größere Paket" am deutlichsten widerlegt: Mehr Geld für den 139er-Tarif würde eine Mauritius-Etappe ohne Abdeckung lassen.
Tu es nicht. Guadeloupe, Martinique, Réunion, Saint-Barthélemy und Saint-Martin sind getrennt von Frankreich aufgeführt, Isle of Man und Jersey getrennt vom Vereinigten Königreich, Åland getrennt von Finnland — und alle acht stehen nur bei Global (139 areas). Auf der Roaming-Seite gilt dieselbe Vorsicht: Die Regeln der Europäischen Kommission zu Roam like at home gelten in den 27 EU-Mitgliedstaaten sowie Island, Liechtenstein, Norwegen, der Ukraine und Moldau, und die Kommission stellt klar, dass die Regelung bei Reisen ins Vereinigte Königreich nicht gilt. Prüfe das konkrete Gebiet, nie die Flagge.
Am deutlichsten spürbar ist, dass Global (139 areas) überhaupt keinen Tagestarif hat. Wer in kurzer Zeit viel verbraucht (zwei Konferenzwochen, ein Drehplan, eine Woche mit Laptop am Hotspot), findet diese Form nur beim 120er-Tarif, und der drosselt nach dem Tagesvolumen, statt abzuschalten.
Beide Tarife sind aufladbar: Daten oder Laufzeit kommen auf dasselbe Profil, ohne Neuinstallation und ohne zweiten QR-Code. Beide sind reine Datentarife — mobile Daten, keine Rufnummer, Telefonie und Nachrichten laufen über Apps. Auf jeder co:sim Tarifseite stehen die Gastnetze, die Installationsfrist, ob die Laufzeit mit der ersten Verbindung oder mit dem Kauf beginnt, und ob Aufladungen möglich sind. Lies diese vier Felder am Tarif selbst.

Manchmal nicht, und das offen zu sagen ist nützlicher als das Gegenteil. Innerhalb Europas bedeutet Roam like at home, dass Kundinnen und Kunden aus EU und EWR Inlandspreise zahlen. Für Reisen in diesem Raum verbessert eine globale eSIM also wenig. Der Vorbehalt ist die Fair-Use-Grenze: Die Kommission bestätigt, dass ein Anbieter ein Fair-Use-Datenlimit im Roaming ansetzen darf, bei 80 Prozent warnen muss und darüber abrechnen kann: Der Aufschlag begann 2022 bei 2 Euro pro GB zuzüglich Steuer und sinkt bis 2027 stufenweise auf 1 Euro pro GB. Eine lange Reise mit kleinem Limit kann dieses Volumen früh aufbrauchen.
Für britische Kunden sieht es anders aus. Die britische Regierung erklärt, dass aufschlagfreies Roaming in EU- und EWR-Ländern seit Ende der Übergangsphase nicht mehr zugesichert ist; eine Ausgabengrenze von 45 Pfund pro Abrechnungszeitraum und Warnungen bei 80 und 100 Prozent bleiben bestehen.
Außerhalb beider Räume dreht sich der Vergleich meist, denn die üblichen Roaming-Preise für Fernreiseziele sind die teure Voreinstellung. Genau dafür ist ein globaler Tarif gebaut: mehrere Kontinente, ein Profil, eine Installation.
Noch eine ehrliche Grenze. Die Abdeckungsliste eines globalen Tarifs umfasst sehr unterschiedliche Netze. Die ITU berichtet, dass 5G inzwischen mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung erreicht und über ein Drittel der Mobilfunk-Breitbandanschlüsse ausmacht, die Abdeckung aber weiter in Ländern mit hohem Einkommen konzentriert ist; aus demselben Grund veröffentlicht sie Abdeckungszahlen getrennt für Stadt und Land. Plane dein Datenvolumen für die schwächste Etappe.
Nein. Die beiden Abdeckungslisten überschneiden sich stark, aber keine enthält die andere. Gemeinsam sind 112 Gebiete. Fünf stehen nur bei Global (120 areas): Armenien, die Zentralafrikanische Republik, Guam, Guinea-Bissau und Mauritius. Fünfzehn stehen nur bei Global (139 areas), darunter Vietnam, Kambodscha, Bangladesch, Bahrain, Brunei und Georgien.
Die brauchbare Methode ist Subtraktion statt Addition. Schreibe jedes Land und Gebiet deiner Reise auf, öffne beide Tarifseiten und streiche jeden Tarif, auf dessen Liste auch nur eines davon fehlt. Bleiben beide übrig, vergleiche Tarifform und Preis pro Gigabyte. Bleibt keiner übrig, deckt ein Regionalpaket plus ein Ländertarif die Route oft günstiger ab als die breitere globale Karte. Mach diese Prüfung vor dem Preisvergleich und nicht danach: Ein günstigerer Tarif, dem eine Station fehlt, ist am Ende nicht günstiger.
Von diesen beiden nur Global (139 areas). Vietnam fehlt auf der Abdeckungsliste von Global (120 areas), die günstigere globale Karte verbindet sich dort also nicht, egal wie lang der Rest der Reise ist. Kambodscha verhält sich genauso, was ins Gewicht fällt, weil beide oft zusammen bereist werden.
Eines lohnt aber die Abwägung, bevor du allein deswegen den breiteren globalen Tarif kaufst: Ist Vietnam ein Schwerpunkt der Reise und nicht nur eine Station einer Weltreise, bringt ein Südostasien-Regionalpaket oder ein Vietnam-Tarif für dieselbe Strecke normalerweise mehr Daten pro Euro. Ein globaler Tarif bezahlt Breite. Wird die Breite nicht genutzt, kaufst du Abdeckung, mit der du dich nie verbindest — der häufigste Weg, bei einer eSIM zu viel zu zahlen. Zähle deshalb zuerst nach, wie viele Kontinente die Reise wirklich berührt.
Nein. Beide globalen Tarife sind reine Datentarife: Sie liefern mobile Daten und keine Rufnummer, der Tarif selbst kann also weder anrufen noch SMS empfangen. Nachrichten und Telefonie laufen über Apps (WhatsApp, Signal, FaceTime, Telegram) genau wie im Hotel-WLAN.
Einplanen musst du nur SMS-Einmalcodes. Eine Bank oder Airline, die einen Code per SMS schickt, sendet ihn an deine gewohnte Nummer. Lass deine übliche SIM für eingehende Nachrichten aktiv und überlasse den Rest dem co:sim Datentarif. Das ist die normale Dual-SIM-Aufteilung auf jedem aktuellen Gerät. Wo ein Dienst eine Authenticator-App oder Codes per E-Mail anbietet, stelle vor der Reise um und nicht am Check-in-Schalter im Ausland. Notiere dir vor dem Abflug, welche Dienste weiterhin zwingend auf eine SMS bestehen.
Für Reisen innerhalb des europäischen Raums meist nicht, und das ist eine klare Antwort. Roam like at home heißt: Kundschaft aus EU und EWR zahlt Inlandspreise in den 27 Mitgliedstaaten sowie Island, Liechtenstein, Norwegen, der Ukraine und Moldau. Dort bleibt für eine globale Karte wenig zu verbessern.
Zwei Situationen ändern die Antwort. Erstens ein Fair-Use-Datenlimit: Dein Anbieter darf das Roaming-Volumen begrenzen, und eine lange Reise kann dieses Limit weit vor dem Ende erreichen. Zweitens jede Etappe außerhalb des Raums (Vereinigtes Königreich, Türkei, Nordafrika, Asien, Amerika), wo die Standard-Roamingpreise gelten. Für gemischte Routen behalten viele ihre Heim-SIM für Anrufe und Codes und ergänzen einen co:sim Datentarif für die außereuropäischen Etappen. Das ist günstiger als eine globale Karte für die ganze Reise.
Ja, bei beiden Tarifen, denn beide sind aufladbar. Eine Aufladung fügt dem Profil auf dem Handy Daten oder Laufzeit hinzu: kein zweiter QR-Code, kein neues Profil, keine Lücke im Betrieb.
Damit werden die langen Laufzeiten für unregelmäßige Reisen praktisch: Eine Karte mit 1 GB / 365 Tagen liegt ruhend auf dem Gerät und wird aufgeladen, wenn eine Reise ansteht, statt jedes Mal neu gekauft zu werden. Die Laufzeit beginnt bei diesen Tarifen mit der ersten Verbindung und nicht mit dem Kauf, frühes Installieren startet die Uhr also nicht. Der eine strukturelle Unterschied betrifft die Form, nicht das Aufladen: Global (139 areas) hat keinen Tagestarif, wer ein täglich erneuertes Volumen will, braucht Global (120 areas). Installiere zu Hause im WLAN, prüfe die Abdeckungsliste gegen deine Route und lass das co:sim Profil nach der Landung einbuchen.
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eSIM-Guidespovo Data-Only ist vom Auslandsroaming ausgeschlossen. Vergleiche einen neuen berechtigten Vertrag mit separaten Reisedaten.
eSIM-GuidesVergleiche unterstützte Apps, geeignete Handys und das T-Satellite-Abo mit einer Reise-eSIM für normales mobiles Internet.
eSIM-GuidesPrüfe, wie au-Reservierungssätze das monatliche Roamingguthaben nutzen, und vergleiche unabhängige Datenpakete.
| Global (120 areas) | Global (139 areas) |
|---|
| Tagestarife | 1 GB/Tag und 2 GB/Tag, danach Drosselung auf 384 Kbps | keine |
| Feste GB, 30 Tage | 3, 5, 10 und 20 GB | 3, 5 und 10 GB |
| Lange Laufzeiten | 1 GB / 365 Tage, 20 GB / 90 Tage | 1 GB / 365 Tage, 20 GB / 90 Tage |
| Angegebener Netztyp | 5G | 5G |
| Laufzeitbeginn | erste Verbindung | erste Verbindung |
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